Unter dem Motto

„… und was machst Du so?“

zeigen euch unsere Swim-Freaks, was sie mit ihrer trainingsfreien Zeit so anfangen. Vielleicht habt ihr ja Lust es ihnen nachzumachen?

Heute sind Ralf, Giulia und Sophia dran und berichten Euch von ihrer „freien“ Zeit.

Ralf

Ein herzliches Hallo an euch da draußen,

wir haben in unserer Serie „… und was machst Du so?“ schon einige schöne Artikel gelesen. Heute schreibe ich mal aus Sicht eines Trainers. Ich für meinen Teil habe das große Glück noch halbwegs normal zu arbeiten. Da ich als Informatiker eh vor dem Rechner sitze, ist es nicht ganz so wichtig, wo genau ich sitze. Trotzdem ist die Situation auch für mich nicht leicht. Als Trainer bin ich gerne am Beckenrand und sehe zu, wie sich die Kinder durch das Trainingsprogramm „pflügen“ und sichtlich Spaß dabei haben. Meistens. Es gibt zwar auch mal Tränen oder Gejammer, aber das gehört dazu. Nach dem Training sind dann aber alle wieder happy und beim Wettkampf sieht man dann die Resultate in neuen Bestleistungen. Das alles findet aktuell leider nicht mehr statt. Kein Training in der Halle, keine Wettkämpfe und kein Ziel mehr für diese Saison. Und die Kids treffen ist auch nicht erlaubt.

Hinzu kommt, dass ich selber noch gerne schwimmen gehe, um den Kindern zu zeigen, dass ein „alter Hase“ wie ich immer noch schnell unterwegs sein kann. Zum Glück gelingt mir dieses Kunststück noch oft. Aber auch das geht leider aktuell nicht. So haben mein Kollege Marco und ich den Kindern ein paar Challenges vorgeschlagen. Eine davon ist die Liegestütze Challenge wo man in Woche 1 mit 46 Liegestützen beginnt und sich in den darauffolgenden 7 Wochen auf unglaubliche 248 steigert. Marco und ich sind auch dabei und mal sehen wie weit wir alle kommen.  

Und was macht ihr so? 

Euer Ralf

Giulia

Ich war ziemlich enttäuscht/traurig, als bekanntgegeben wurde, dass das Training nicht mehr stattfinden wird und die Wettkämpfe abgesagt werden.
Das hieß auch, dass ich sehr viel Freizeit haben werde.
Es ist ganz anders nicht mehr im Schwimmbad zu sein, kein Training zu haben und seine Freunde nicht mehr sehen zu können.

Aber als Alternative dazu, mache ich jeden Tag ein Workout, lese Bücher und mache täglich einen Spaziergang an der frischen Luft.

Außerdem beachte ich das Kontaktverbot, weil ich keinen anderen Mensch gefährden möchte und ich den normalen Alltag wiederhaben möchte. Als Alternative telefoniere ich jeden Tag mit meinen Freunden.

Sophia

Sophia ist leider immer noch verletzt und muss weiter eine Schiene tragen. Die freie Zeit nutzt sie aber, indem sie das Kochen für die Familie übernommen hat und die lieben Eltern trainiert. Es gibt jeden Tag einen Trainingsplan, so dass auch der SSG-Vorstand (ihr Vater ist SSG-Geschäftsführer Andreas Laborius) in den Genuss von Trainingseinheiten kommt. Und auch die Katze macht mit. Anbei ein paar Beweisfotos: