Mit sechs Athletinnen und Athleten reiste unser Team vom 4.-7. Juni im Bus der VW Sportkommunikation nach Düsseldorf. Drei anstrengende und nervenaufreibende Wettkampftage lagen vor den jungen Sportlerinnen und Sportlern, die sich mit den besten Schwimmerinnen und Schwimmern Deutschlands messen durften.

Lotta Härtel, Jasper Mildt und unser Stützpunktathlet Conrad Weber vom Peiner SV gingen im klassischen Schwimmerischen Mehrkampf (SMK) an den Start. Für die Jahrgänge 2014 und 2015 standen dabei neben den 400F, 200L, sowie 100+200 Hauptlage-Schwimmstrecken auch die für den Mehrkampf typischen Beinbewegungswettbewerbe und Delfin-Kicks auf dem Programm.

Die Athletinnen und Athleten des Jahrgangs 2013 Hannah Lage, Anton Siegfried und Vincent Hellmann schwammen die neu eingeführten Mehrkämpfe über die 100- und 200-Meter-Strecken ihrer jeweiligen Schwimmlage. Die acht schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer über die 100-Meter-Strecken qualifizierten sich dabei für das abschließende 50-Meter-Sprintfinale.

Die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten

Jasper Mildt (PSV, Jg. 2015) – SMK Rücken

Überraschend war Jasper in die Startliste für den Rücken-Mehrkampf gerutscht – mit mehreren persönlichen Bestzeiten zeigte Jasper allerdings, dass die Qualifikation durchaus berechtigt war. Er steigerte sich deutlich über 100 (1:21,36) und 200 (2:50,57) Rücken und unterstrich damit seine positive Entwicklung. Am Ende wurde er mit einem überraschenden 12. Platz in der Mehrkampfwertung belohnt.

Lotta Härtel (SG Blau-Gold, Jg. 2014) – SMK Schmetterling

Für Lotta war es ebenfalls das Debüt bei Deutschen Meisterschaften. Auf sämtlichen Strecken schwamm sie persönliche Bestzeiten und präsentierte sich über das gesamte Wochenende in guter Form. Besonders stark waren ihre Leistungen über 200 Schmetterling (2:41,90) sowie die 50 Meter Schmetterling Beine, wo sie den 3. Platz belegte und wichtige Punkte für den Mehrkampf sammeln konnte. In der Gesamtwertung erreichte Lotta trotz misslungener Delfin-Kicks einen hervorragenden 6. Platz.

Vincent Hellmann (PSV, Jg. 2013) – SMK Brust und Langstrecke

Vincent zeigte bei seinen zweiten Deutschen Meisterschaften großen Kampfgeist. Nach leichten Startschwierigkeiten über die 100B und 400F ging es am letzten Tag in kurzer Folge auf die priorisierte 200 Meter Brust- sowie die 1500 Meter Freistilstrecke. Trotz der geringen Pause schlug Vincent in 18:46,07 Minuten an und stellte erneut eine persönliche Bestzeit auf. Im Brust-Mehrkampf belegte Vincent am Ende Platz 13. In der Langstreckenwertung 400 und 1500 Meter Freistil erreichte er Platz 8.

Anton Siegfried (PSV, Jg. 2013) – SMK Brust

Wie bereits im vergangen Jahr überzeugte Anton über die Bruststrecken und qualifizierte sich durch starke Rennen über 100 und 200 Meter Brust für das 50-Meter-Brust-Finale. Dort schwamm er mit einer knappen Sekunde Bestzeit in 34,35 Sekunden auf einen starken 5. Platz. In der Gesamtwertung des Brust-Mehrkampfes belegte er am Ende einen hervorragenden 7. Platz.

Hannah Lage (PSV, Jg. 2013) – SMK Freistil und Rücken

In Topform präsentierte sich Hannah, die sich in einer starken Saison für den Kraul- und den Rücken-Mehrkampf qualifiziert hatte. Mit erneuten Bestleistungen über die Rückenstrecken (2:33,52 / 1:10,50) belohnte sie sich für das harte Training der vergangenen Saison. Am Ende konnte sie sich im Rücken-Mehrkampf auf Platz 14 und im Kraul-Mehrkampf auf Platz 16 der Wertung platzieren.

Conrad Weber (Peiner SV, Jg. 2015) – SMK Brust

Stützpunktathlet und Brust-Talent Conrad Weber vom Peiner SV reiste direkt aus Kiel von der Klassenfahrt nach Düsseldorf und startete nach einwöchiger Wasser-Abstinenz im Brust-Mehrkampf. Mit konstanten Leistungen konnte er wichtige Eindrücke für seine weitere sportliche Entwicklung mitnehmen und mit einem 13. Platz nach Hause fahren.

Wir gratulieren allen Athletinnen und Athleten zu Ihren Leistungen!

Ein großes Dankeschön

Ein besonderer Dank gilt Andrea und Sophia, die unsere Athletinnen und Athleten während der gesamten Meisterschaften hervorragend begleitet haben. In erster Linie waren sie als Trainerinnen im Einsatz und betreuten die Schwimmerinnen und Schwimmer mit viel Engagement, Fachwissen und Aufmerksamkeit durch die drei Wettkampftage.

Neben den klassischen Traineraufgaben wie Wettkampfvorbereitung, Rennanalyse, Feedbackgesprächen und Motivation kümmerten sie sich auch um viele Dinge abseits des Beckens. Da vom Veranstalter keine Mittagsverpflegung angeboten wurde, organisierten sie täglich die Verpflegung für das Team. Sie hatten stets ein offenes Ohr, spendeten Zuspruch, wenn dieser gebraucht wurde, freuten sich gemeinsam über Erfolge und unterstützten bei Enttäuschungen.

Mit ihrem Einsatz sorgten Andrea und Sophia dafür, dass sich alle Sportlerinnen und Sportler bestmöglich auf ihre Wettkämpfe konzentrieren konnten. Vielen Dank für eure tolle Arbeit und euren unermüdlichen Einsatz für unser Team!